Veniamo, vediamo, arrampichiamo

Zelt-, Kletter- und Canyoning-Freizeit am Gardasee

Die Freizeit der A12 „Climb and Action“ am Lago di Garda feierte dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Mit dabei wie immer natürlich Chris Zahler, heuer allerdings unterstützt von einem vierköpfigen Leiterteam. Selbstverständlich lief nicht alles reibungslos und so verzögerte sich bereits die Abfahrt um eine knappe Stunde aufgrund von defekten Bremslichtern am Hänger, trotzdem war fast nichts los und so kamen wir staufrei flott an. Kaum waren die Zelte am Campingplatz Maroadi in Torbole aufgeschlagen, ging es los mit baden, Karten spielen und - nicht zu vergessen – klettern. Neben den Ausflügen nach Laghel und Corno di Bò zum Felsenklettern und Bouldern bzw. Klippenspringen kam dieses Jahr noch eine weitere Neuerung hinzu. Wie die Teilnehmer bereits beim Vortreffen im Einvernehmen aller beschlossen hatten, wurde das Gardaland zum ersten Mal durch Canyoning ersetzt. Wer also nach dem „sonnige Routen vorsteigen mit Bergblick“ noch nicht genug hatte und einer Abkühlung bedurfte, konnte sich beim Springen in Gumpen und Abseilen in Wasserfällen austoben. Falls man sich bei all diesen Aktivitäten doch mal für einen Nachmittag am Campingplatz wiederfinden sollte, hieß es ab an (und in) den See und ein bisschen am Kiesstrand entspannen. Den 35 Grad im Schatten konnte man neben Baden auch anderweitig entkommen – der Fahrtwind bei der Schifffahrt nach Malcesine kam uns sicherlich allen äußerst gelegen. Wer darüber hinaus wissen möchte, weshalb wir noch nie in Limone ausgestiegen sind, lese sich Chris' Bericht aus Jahr 3 durch. Die Tatsache, dass die Gardaseefreizeit nun bereits zum zehnten Mal stattgefunden hat, wurde hinreichend gewürdigt. Wer sich abends gerne noch Bilder aus den Vorjahren ansehen wollte oder beim Quiz durch die Jahre sein Hintergrundwissen (zugegebenermaßen war das Leiterteam im Vorteil) bzw. Pokerface beweisen wollte, kam auf volle Kosten. „Climb and Action“ am Gardasee wurde also wieder einmal seinem Titel gerecht – wer noch nicht genug hat, ist gerne eingeladen, nächstes Jahr wieder mitzufahren! Paula Pfitzner

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